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Enddarm-Krebs (Anal-Karzinom)

Juckreiz, schmerzender Stuhlgang, Verstopfung und Blut im Stuhl – in den meisten Fällen steckt glücklicherweise keine Krebserkrankung dahinter.

Bei einem Analkarzinom handelt es sich um eine seltene Krebserkrankung des Dickdarms. Der bösartige Tumor entsteht im Inneren des Analkanals und hat verschiedene Auslöser:

  • ungesunde Konsumgewohnheiten wie Rauchen und Alkohol
  • chronische Beschwerden im Analbereich aufgrund von Analfisteln und Analfissuren
  • schwaches Immunsystem durch Medikamentierung bei an Aids-erkrankten Personen
  • Analerotische Sexualpraktiken (Analverkehr) und die Übertragung von HP-Viren
  • Humane Papillomviren (HPV). Sie infizieren die Schleimhäute und fördern somit das Wachstum von tumorartigem Gewebe.

Neben der klassischen Untersuchung wie manuelle Austastung und Enddarmspiegelung (Proktoskopie) sowie Abstrich und Gewebeprobe (Biopsie), gehört auch die ausführliche Fallbeschreibung (Anamnese) der Sexual- und Lebensgewohnheiten zur Diagnostik. Steht schlußendlich fest, dass es sich um ein Analkarzinom handelt, müssen Größe des Tumors und die Bildung etwaiger Tochtergeschülste (Metastasen) abgeklärt werden. Dafür kommen im gemeinhin Ultraschall, Rektoskopie (Enddarm-Spiegelung) und Computertomografie zum Einsatz.

Während sich Tumore am Analrand wirksam operativ behandeln lassen, bedarf das inneliegende Analkarzinom eine gezielte Chemotherapie. Die Chemotherapie blockiert durch die Gabe entsprechender Zytostatika die schnelle Zellteilung und hemmt somit das Wachstum der Krebszellen. Dabei hat die kombinierte Radiochemotherapie sich als eine erfolgreiche Behandlungsmethode erwiesen und bewahrt viele Patienten indes vor der Anlage eines Anus praeter (künstlicher Darmausgang).

Wenngleich diese relativ schonende Behandlung für die betroffenden Patienten eine gute Prognose und bessere Verträglichkeit bedeutet, so sind doch erhebliche Nebenwirkungen zu ertragen. Den an einem Analkarzinom erkrankten Patienten werden gemeinhin gute Heilungschancen in Aussicht gestellt. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen und eventuelle Veränderungen im Bereich der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sowie der Sexualpraktiken gehören dabei zu den individuellen Anforderungen der Patienten.

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