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Beckenbodenschwäche (Beckenbodeninsuffizienz)

Vor allem Frauen können im Laufe ihres Lebens nach Geburten und später in den Wechseljahren von einer Beckenbodenschwäche betroffen sein. Männer hingegen haben erst in höherem Alter (ab circa 60 Jahren), ein erhöhtes Risiko an einer Beckenbodenschwäche zu erkranken.

Ein Gefüge aus Muskel- und Bindegewebe in Verbindung mit dem knöcherenen Becken (Steißbein, Schambein und Sitzbeinhöcker) bildet den Beckenboden. Dabei ist nicht zu vergessen, dass auch der sich aus Muskelgewebe zusammen setzende Damm (Perineum) zum Beckenboden gehört. Bei Frauen befindet sich der Damm zwischen Scheide und After und bei Männern zwischen Hodensack und After. Die Aufgabe des Beckenbodens besteht darin, die inneren Organe im Bauchraum zu halten. Dabei spielt die dreischichtige Beckenbodenmuskulatur eine ganz besonders wichtige Rolle. Sie sorgt dafür, dass die Schließmuskulatur von Harnröhre und After funktioniert sowie für entsprechende An- und Entspannung beim Geschlechtsverkehr und dem Geburtsvorgang. Aber auch bei ganz alltäglichen körperlichen Anstrengungen wie Heben, Drücken, Husten und auch Lachen ist es der gesunden Beckenbodenmuskulatur zu verdanken, dass weder Harn noch Stuhl unkontrolliert abgehen.

Zu den typischen Beschwerden einer Beckenbodenschwäche gehören Unterleibsschmerzen, Harn- und Stuhlinkontinenz bei körperlichen Anstrengungen. Die Senkung von Gebärmutter und Blase infolge von Geburten oder hormonellen Veränderungen während der Wechseljahre, lassen in den meisten Fällen ebenfalls auf eine Beckenbodeninsuffizienz schließen.

Durch gezieltes und kontinuierliches Training der Beckenbodenmuskulatur läßt sich in den meisten Fällen dem Problem wirksam beikommen. Übergewichtigen Personen ist eine Reduktion des Gewichtes anzuraten, damit der Beckenboden nicht unnötig belastet wird. Frauen die sich in den Wechseljahren (Klimakterium) befinden leiden aufgrund hormoneller Veränderungen unter einer Beckenbodenschwäche, da der veränderte Hormonstatus zu einer Verdünnung und somit zur Schwächung des Gewebes führt. In diesen Fällen werden mit der Gabe von genau abgestimmten Hormonen gute Ergebnisse erzielt. Die Therapie mit Hormonen sollte dabei topisch stattfinden – das bedeutet – die Medikamente werden genau an dem Ort eingebracht, an dem sie wirken sollen (z. B. direkt in die Scheide).

In schwerwiegenden Fällen kann eine Operation anzuraten sein, um bereits abgesenkte Orange wie beispielsweise Gebärmutter, Blase und Enddarm im Beckenboden neu zu fixieren. Diese operativen Eingriffe finden größtenteils minimal-invasiv unter Zuhilfenahme der Bauchspiegelung (Laparoskopie) statt.

Im Fall einer Beckenbodenschwäche sollten die Betroffenen umgehend einen Arzt konsultieren, um das Leiden nicht unnötig zu verlängern.

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