Logo-Transparent blue klein EZH Altona-Ottensen
Am Born 19 / 22765 Hamburg
Telefon  040 - 39 79 34
Fax  040 - 390 74 18


Logo-Transparent blue klein EZH Billstedt
Möllner Landstrasse 29 / 22111 Hamburg
Telefon  040 - 721 11 13
Fax  040 - 390 74 18

Willkommen im

EZH

der mobile Sofortkontakt hier klicken

  • Home
  • Behandlungsspektrum
  • Analfistel / Steißbeifistel

Analfistel / Steißbeinfistel

Von einer Fistel spricht man, wenn sich ein röhrenartiger Gang zwischen verschiedenen Organen wie beispielsweise Scheide und After gebildet hat. Da die Symptome so indifferent sind lassen sich die Beschwerden nicht sofort einer Fistelbildung zuordnen. Häufig werden Beschwerden in Bezug auf das beteiligte Organ einfach als die jeweiligen Organschmerzen wahrgenommen. Für die Bildung von Analfisteln sind oftmals entzündete Drüsen (Proktodealdrüsen) im Bereich des Afters verantwortlich. Dass dadurch entstehende eiterige und mitunter auch blutige Sekret führt zu Schmieren in der Unterwäsche oder nässenden Stellen in der Analregion.

Die Medizin unterscheidet im wesentlichen drei Positionen der Fistelbildung:
1. Fisteln, die sich unterhalb der Schleimhaut des Afters bilden (submuköse Fistel)
2. Fisteln, die den Afterschließmuskel teilweise durchbrechen (intersphinktäre Fistel)
3. Fisteln, die den Afterschließmuskel vollständig durchbrechen (transsphinktäre Fistel)

Von rekto-vaginalen Fisteln sind insbesondere Frauen betroffen, bei denen es durch langandauernde Geburten zu Drucknekrosen (Druckverletzungen) in der Vaginal- und Dammwand gekommen ist. Auch ein schwerer Dammriss bzw. ein schlecht verheilender Dammriss kann zu einer Fistelbildung führen. Das unkontrollierbare Austreten von Luft und Schleim und schlußendlich auch von füssigem Stuhl über die Scheide, gehören zu den klaren Symptomen einer Rektovaginalfistel.

Die proktochirurgische Diagnostik basiert auf der Abtastung von Enddarm (Rektums) und Vagina, den Einsatz von Sonografie (besser bekannt als Ultraschallverfahren) und Computertomografie sowie der Darmspiegelung (Endoskopie). Verlaufen die Fisteln nicht direkt durch den Afterschließmuskel, so läßt sich der Verlauf eines Fistelkanals durch die Endosonografie exakt orten und darstellen.

Zeit und Geduld erfordert die erfolgreiche und nachhaltige Behandlung von Fisteln. Zu den konventionellen Behandlungsverfahren gehören die Fadendrainage, zur Ableitung der entzündlichen Sekrete mit dem Ziel der Fistelaustrocknung und die Fistulotomie, bei der die Fistel mittels einer Sonde gespalten wird und anschließend offen ausheilen muss. Besondere Aufmerksamkeit bedarf die Operation von Fisteln die durch den Afterschließmuskel gehen. Hier wird die Fistel sozusagen herausgeschält und zur Unterstützung des Heilungsprozesses ein Schleimhautlappen eingesetzt. Neue operative Verfahren setzen dabei auf den Einsatz von bio-identischen Materialien tierischen Ursprungs. Zu einem Zapfen geformt werden diese in den Fistelgang eingebracht, um so das Wachstum körpereigener Zellen anzuregen. Durch das langsame Hineinwachsen dieser körpereigenen Zellen wird der Fistelgang nach und nach verschlossen.

Nach eingehender Untersuchung wird die jeweilige Therapie zusammen mit dem Patienten festgelegt. Die Mitwirkung des Patientens ist insbesondere bei der Behandlung von Fisteln von großer Bedeutung.

DruckenE-Mail